Referenten

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Veranstaltungsreihe Geld- und Konjunkturtheorie

Zielsetzung dieser fünfteiligen Vortrags- und Diskussionsreihe vom 28.06.2010 bis zum 11.11.2011 war es, das Thema Geld- und Konjunkturtheorie aus Sicht der Österreichischen Schule der Ökonomie zu vertiefen. So konnte die aktuelle Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise erklärt werden. Gleichzeitig wurden Lösungen aufgezeigt, wie eine derartige Krise in Zukunft verhindert werden kann. Zur Erörterung dieses Themas wurden mehrere Klein- und Großveranstaltungen mit hochrangigen Referenten aus Wissenschaft, Politik und Unternehmertum abgehalten. Die Veranstaltungsreihe fand regen Anklang. Sie wurde von Studenten, Mitarbeitern und Professoren der Universität Passau und regionalen Persönlichkeiten aus Passau und Umgebung besucht. Auch in der Presse fanden die Veranstaltungen Erwähnung. Die wesentlichen Entwicklungen der nun schon bis 2013 andauernden Finanzkrise wurden vorhergesagt: So etwa die Pleite Griechenlands, die allgemein Entwicklung von einer Banken- zu einer Staatsschuldenkrise, der rasante Anstieg der Euro-Geldmenge oder die eingeleiteten politischen Maßnahmen der finanziellen Repression.

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Der Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler (FDP)

Quelle: www.frank-schaeffler.de / studio kohlmeier

sprach am 28.06.2010 im Philosophicum der Universität Passau zum Thema „EZB – EURO – EUROPA, eine griechische Tragödie in drei Akten“. Zur Lösung der Krise stellte MdB Frank Schäffler, Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages, die wettbewerbliche Geldordnung nach Friedrich August von Hayek als Zukunftsversion vor. Dies erfolgte im Streitgespräch mit Prof. Dr. Johann Graf Lambsdorff, der am Lehrstuhl für Volkswirtschaftstheorie der Universität Passau  dazu gegensätzliche neokeynesianische Theorien vertritt. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Dr. Hendrik Hansen von der Passauer Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte. Die Saalveranstaltung mit circa 400 Hörern fand in Kooperation mit LUPE e.V. statt. Ein Veranstaltungsbericht ist auf den Seiten des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung zu finden.
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Prof. Dr. Gerd Habermann (Universität Potsdam)

Quelle: http://liberaler-aufbruch.net/referenten/

sprach am 30.07.2010 im ITZ / International House der Universität Passau über „Die Finanzkrise als Bedrohung der Freiheit“ aus wirtschafts-philosophischer Sicht. Professor Gerd Habermann ist Vorstandsvorsitzender der F. A. von Hayek-Stiftung, Geschäftsführer und Initiator der F. A. von Hayek-Gesellschaft e.V. , sowie Mitglied der Mont Pelérin Society. Sein Vortrag und das Gespräch mit ihm fanden im kleinen Veranstaltungsrahmen von 15 Teilnehmern statt. Beteiligt waren u. a. Prof. Dr. Thomas Schildbach (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Revision und Unternehmensrechnung an der Universität Passau) und Eva Demmerle, die Pressesprecherin von Dr. Otto von Habsburg. Das Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät unterstütze den Hayek-Club Passau bei der Raumorganisation. Professor Gerd Habermann berät die regionalen Gesprächskreise der Hayek-Gesellschaft e.V. inhaltlich und strategisch; wer an seinem Ort einen eigenen Gesprächskreis aufbauen möchte, kann ihn hierzu direkt erreichen.

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Der ChefvolkswirtProf. Dr. Thorsten Polleit (Barcalys Capital Deutschland)

Quelle: http://thorstenpolleit.de/html/polleit-photos.html

sprach am 28.10.2010 im Auditorum Maximum der Universität Passau zum Thema „Der Euro – Europas Papiergeldexperiment“. Professor Polleit ist Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance & Management. Die Universität Passau schreibt in ihrer Pressemitteilung zum Vortrag: „Polleit vertritt die These, dass die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise vom staatlichen Geldmonopol mit verursacht wurde. […] Er setzt auf Free Banking, also die Entnationalisierung und Privatisierung des Kredit- und Geldsystems.“ Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Fachschaft der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau statt. Ein Veranstaltungsbericht, sowie die Folien des Vortrags sind auf der Seite der Zeitschrift „eigentümlich frei“ aufrufbar.

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Der Privatbankier Karl Reichmuth aus der Schweiz

Quelle: Karl Reichmuth privat

sprach am 26.05.2011 im Juridicum der Universität Passau zum Thema „Geld regiert die Welt, doch wer regiert das Geld?“. Karl Reichmuth ist persönlich vollhaftender Privatbankier von Reichmuth & Co Privatbankiers mit Hauptsitz in Luzern und Röpke-Preisträger 2010 des Liberalen Instituts Zürich. Er ist zusammen mit u. a. Professor Joachim Starbatty Autor des Buches „Weg aus der Finanzkrise: Entscheid und Haftung wieder zusammenführen„.  „Die Privatisierung des Geldes ist bereits weit fortgeschritten“, so Karl Reichmuth, denn der sich durch exzessives Geldmengenwachstum abzeichnende wertmäßige Verfall staatlichen Geldes mache Alternativen  notwendig. Die Veranstaltung fand im kleinen Gesprächskreis von 15 Teilnehmern statt. Mitdiskutanten waren u. a. ein Vertreter der VR-Bank Passau e.G. Im Anschluss an den Gesprächskreis entstand ein Interview mit Herrn Reichmuth, das in der Druckausgabe des Magazins „eigentümlich frei“ veröffentlicht wurde und auch auf GoldSeiten.de aufrufbar ist.

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Dr. Eduard Braun, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Passau

Quelle: Dr. Eduard Braun privat

am Lehrstuhl für Volkswirtschaftstheorie von Prof. Dr. Johann Graf Lambsdorff, stellte am 11.11.2011 im Gebäude Nikolakloster der Universität Passau seine Doktorarbeit zum Thema „Finanzmärkte und Wirtschaftswachstum“ vor, die er bei Prof. Dr. Jörg Guido Hülsmann an der Université d´Angers in Frankreich im Bereich der Österreichischen Schule der Ökonomie verfasst hatte. Eduard Braun untersucht in seiner Doktorarbeit den Zusammenhang zwischen der Geld- bzw. Finanzwirtschaft und der sogenannten Realwirtschaft. Dabei diskutiert er unter anderem die Konjunkturtheorie, für die Friedrich August von Hayek den Nobelpreis gewann, und entwickelt diese Theorie in Bezug auf vergangene und aktuelle Finanzmarktkrisen weiter. Herr Braun berichtete überdies über die speziellen Herausforderungen bei einer Promotion im Bereich der Österreichischen Schule, deren erfolgreiche Theorien in Praxis und Wissenschaft immer gefragter sind, da sie unter anderem die aktuelle Geld-, Wirtschafts- und Schuldenkrise vorhersagen konnten. Eduard Brauns Vortrag fand bei den Studenten und in der wissenschaftlichen Gemeinde reges Interesse. Auch der Dr.-Kausch-Preis-Träger und bundesweit bekannte Bilanzenexperte Professor Thomas Schildbach zeigte als Teilnehmer und Mitdiskutant seine ausdrückliche Anerkennung gegenüber Eduard Brauns Vortrag.

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Veranstaltungsreihe Klima- und Energiepolitik

Zielsetzung dieser Veranstaltungsreihe war es, die Maßnahmen des „Klimaschutz“ und zur CO2-Vermeidung kritisch zu hinterfragen. Dabei wurden negative externe Effekte im Kontext umweltökonomischer Fragestellungen behandelt. Es wurde gezeigt, dass die Vermeidung von eingebildeten oder nicht in eine Kosten-Nutzen-Relation gesetzten negativen externen Effekten um jeden Preis zu Schäden führt. Das Gegenteil, eine Sozialisierung bzw. Externalisierung von Kosten zu Lasten aller und zum Vorteil weniger Sonderinteressen ist dann der Fall. Welche marktwirtschaftlichen Lösungen führen aus dieser Problematik? Das zeigte diese Veranstaltungsreihe. Die besondere Schwierigkeit der Veranstaltungsreihe lag in der Interdisziplinarität von Naturwissenschaft, Ökonomie und schließlich politischer Entscheidungsfindung. Ausgewiesene und namenhafte Experten kommen zu Wort. Die Veranstaltungsreihe löste eine Debatte im Bundestag und eine Stellungnahme der Bundesregierung aus. Durch die Veranstaltungsreihe wurde zudem seitens des Hayek-Gesprächskreis Passau zu einer erstmaligen, konstruktiven Diskussion des Themas innerhalb der etablierten Parteien beigetragen.

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Prof. Dr. Dr. Knut Löschke aus dem Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG

Quelle: Prof. Dr. Dr. Knut Löschke privat

sprach am 20.01.2012 in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau zum Thema „Klima und Energie – zurück zur Vernunft“. Die Botschaft des Phyikers und Unternehmers lautete, dass die Hypothese des durch CO2 bedingten Klimawandels durch kein wissenschaftliches Experiment verifiziert wurde. Das von Professor Nahle kürzlich nachgestellte Woodsche Experiment  belegt sogar das Gegenteil. Es sei damit nicht bewiesen, dass der Ausstoß von CO2  schädliche externe Effekte verursacht. Starke Klimaschwankungen an sich seien der Normalzustand in der Erdgeschichte. Politische Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes erzeugen darum überflüssige Kosten, verschwenden damit Ressourcen und  gefährden so die Erforschung und Umsetzung von ökonomisch sinnvoller alternativer Energiegewinnung. Über die Veranstaltung berichteten u. a. die Passauer Neue Presse, die Süddeutsche Zeitung und die Augsburger Allgemeine. Im Vorfeld der Veranstaltung entstand ein Interview mit Professor Löschke für die Zeitschrift „eigentümlich frei“. Die Folien und das Redemanuskript zum Vortrag sind auf dieser Seite aufrufbar. Die Veranstaltung fand Beachtung im Deutschen Bundestag und wurde von der Bundesregierung kommentiert.

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Der Abgeordnete Holger Krahmer (FDP) im Europäischen Parlament

Quelle: http://www.holger-krahmer.de/bilder.html

sprach am 25.05.2012 an der Universität Passau im Hörsaal 3 des Philosophicums zum Thema „Unbequeme Wahrheiten über die Klimapolitik“. Die globale Klimapolitik steckt aus seiner Sicht in einer Sackgasse. Ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll ist in weite Ferne gerückt. Zwanzig Jahre internationaler Bemühungen haben trotz gewaltigem Einsatz von Geld und Ressourcen nicht zu einer Reduktion der globalen CO2-Emissionen geführt: im Gegenteil. Die ergriffenen politischen Maßnahmen sind, gemessen an ihren eigenen Zielen, ineffizient und weitgehend wirkungslos. Holger Krahmer analysierte die gegenwärtige Klimapolitik und zeigte marktwirtschaftliche Wege aus der gescheiterten Klima-Politik. Anschließend stand er für Fragen und eine offene Dialogrunde zur Verfügung. Über die Veranstaltung berichtet u. a. die Passauer Neue Presse. Die Zeitschrift „eigentümlich frei“ würdigte das Engagement des Hayek-Club Passau, der die öffentliche Klimadebatte von wissenschaftlicher Seite aus weiterbrachte und seinen Referenten Prof. Dr. Dr. Knut Löschke für eine Veranstaltung der FDP Sachsen an Holger Krahmer weitervermitteln konnte. Da zu einem Klimavortrag traditionell ein Pop-Konzern gehört, war die Starsängerin Anja Labandowsky so freundlich, unseren Vortrag durch die passende Musikeinlage „Sei kein Frosch“ zu begleiten.

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Professor Martin Lescke vom Lehrstuhl für Institutionenökonomik der Universität Bayreuth,

Quelle: http://www.vwl5.uni-bayreuth.de/de/index.html

sprach am 21.06.2012 im Hörsaal 11 des Informaticums der Universtät Passau als Mitglied der F. A. von Hayek-Gesellschaft e. V. für den Hayek-Club Passau zum Thema „Grenzen des Wachstums?“. Zur Podiums- und Publikumsdiskussion eingeladen hatte die Grüne Hochschulgruppe, die ihrerseits den Postwachstumsökonomen Prof. Dr. Niko Paech und den Rechtsanwalt Bernhard Fricke als Redner stellte. Die Diskussion verlief entsprechend dem Veranstaltungskonzept kontrovers. Während Peach Wachstum aus materialistischer Perspektive an physische Ressourcen gekoppelt sah und daher Rationierungen forderte („Jeder Mensch hat ein bestimmtes Budget.“), betonte Leschke den innovativen Charakter der Marktwirtschaft, der auf Grund unbegrenzter unternehmerischer Ideen immer mehr Wohlstand mittels immer weniger Ressourceneinsatz hervorbringe. Dort wo Kosten als sogenannte negative externe Effekte  nicht durch den Markt eingepreist seien, so Leschke, müsse es aus ordoliberaler Sicht Regeln geben, die die Einpreisung gewährleisten. Die Diskussion führte zur Frage, welche Institutionen überhaupt das Wissen und die Legitimation haben können, diese Kosten festzustellen, eine Entscheidung darüber legislativ zu fällen und diese durch Zwangsmittel dann exekutiv zu vollstrecken.

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Günter Ederer: „Die CO2-Theorie – nur geniale Propaganda?“

Quelle: http://www.guenter-ederer.de/

Die Frage etwa, ob CO2-Ausstoß eine schädliche Wirkung auf das Klima hat und daher sanktioniert werden soll, ist umstritten. Sie führt allerdings – ohne experimentell und theoretisch belegt zu sein – zu drastischen wohlstandsmindernden Eingriffen in Eigentums- und Freiheitsrechte der Menschen. Davon wiederum profitieren nur wenige Lobbygruppen auf Kosten aller. Dies sieht auch unser Gast Günter Ederer so. Der in Deutschland wohl am meisten ausgezeichnete Wirtschaftsjournalist (Filme in u. a. ARD, ZDF und Autor zahlreicher Bücher)  deckte beispielsweise auf, dass 60 Prozent aller Vertreter im internationalen Welklimarat IPCC gar keine Wissenschaftler, sondern Bürokraten und Politiker sind. An dieser Stelle empfehlen wir sehr seine Kurzvita in Videoform. Über seinen Vortrag am 25.10.2012 an der Universität Passau entstand ein Bericht in der Passauer Neuen Presse sowie ein Interview im Campus Radio der Universität Passau.

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