Klima- u. Energiepolitik 2012

Veranstaltungsreihe Klima- und Energiepolitik

Zielsetzung dieser Veranstaltungsreihe war es, die Maßnahmen des „Klimaschutz“ und zur CO2-Vermeidung kritisch zu hinterfragen. Dabei wurden negative externe Effekte im Kontext umweltökonomischer Fragestellungen behandelt. Es wurde gezeigt, dass die Vermeidung von eingebildeten oder nicht in eine Kosten-Nutzen-Relation gesetzten negativen externen Effekten um jeden Preis zu Schäden führt. Das Gegenteil, eine Sozialisierung bzw. Externalisierung von Kosten zu Lasten aller und zum Vorteil weniger Sonderinteressen ist dann der Fall. Welche marktwirtschaftlichen Lösungen führen aus dieser Problematik? Das zeigte diese Veranstaltungsreihe. Die besondere Schwierigkeit der Veranstaltungsreihe lag in der Interdisziplinarität von Naturwissenschaft, Ökonomie und schließlich politischer Entscheidungsfindung. Ausgewiesene und namenhafte Experten kommen zu Wort. Die Veranstaltungsreihe löste eine Debatte im Bundestag und eine Stellungnahme der Bundesregierung aus. Durch die Veranstaltungsreihe wurde zudem seitens des Hayek-Gesprächskreis Passau zu einer erstmaligen, konstruktiven Diskussion des Themas innerhalb der etablierten Parteien beigetragen.

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Prof. Dr. Dr. Knut Löschke aus dem Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG

Quelle: Prof. Dr. Dr. Knut Löschke privat

sprach am 20.01.2012 in der Wirtschafts-wissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau zum Thema „Klima und Energie – zurück zur Vernunft“. Die Botschaft des Phyikers und Unternehmers lautete, dass die Hypothese des durch CO2 bedingten Klimawandels durch kein wissenschaftliches Experiment verifiziert wurde. Das von Professor Nahle kürzlich nachgestellte Woodsche Experiment  belegt sogar das Gegenteil. Es sei damit nicht bewiesen, dass der Ausstoß von CO2  schädliche externe Effekte verursacht. Starke Klimaschwankungen an sich seien der Normalzustand in der Erdgeschichte. Politische Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes erzeugen darum überflüssige Kosten, verschwenden damit Ressourcen und  gefährden so die Erforschung und Umsetzung von ökonomisch sinnvoller alternativer Energiegewinnung. Über die Veranstaltung berichteten u. a. die Passauer Neue Presse, die Süddeutsche Zeitung und die Augsburger Allgemeine. Im Vorfeld der Veranstaltung entstand ein Interview mit Professor Löschke für die Zeitschrift „eigentümlich frei“. Die Folien und das Redemanuskript zum Vortrag sind auf dieser Seite aufrufbar. Die Veranstaltung fand Beachtung im Deutschen Bundestag und wurde von der Bundesregierung kommentiert.

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Der Abgeordnete Holger Krahmer (FDP) im Europäischen Parlament

Quelle: http://www.holger-krahmer.de/bilder.html

sprach am 25.05.2012 an der Universität Passau im Hörsaal 3 des Philosophicums zum Thema „Unbequeme Wahrheiten über die Klimapolitik“. Die globale Klimapolitik steckt aus seiner Sicht in einer Sackgasse. Ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll ist in weite Ferne gerückt. Zwanzig Jahre internationaler Bemühungen haben trotz gewaltigem Einsatz von Geld und Ressourcen nicht zu einer Reduktion der globalen CO2-Emissionen geführt: im Gegenteil. Die ergriffenen politischen Maßnahmen sind, gemessen an ihren eigenen Zielen, ineffizient und weitgehend wirkungslos. Holger Krahmer analysierte die gegenwärtige Klimapolitik und zeigte marktwirtschaftliche Wege aus der gescheiterten Klima-Politik. Anschließend stand er für Fragen und eine offene Dialogrunde zur Verfügung. Über die Veranstaltung berichtet u. a. die Passauer Neue Presse. Die Zeitschrift „eigentümlich frei“ würdigte das Engagement des Hayek-Club Passau, der die öffentliche Klimadebatte von wissenschaftlicher Seite aus weiterbrachte und seinen Referenten Prof. Dr. Dr. Knut Löschke für eine Veranstaltung der FDP Sachsen an Holger Krahmer weitervermitteln konnte. Da zu einem Klimavortrag traditionell ein Pop-Konzern gehört, war die Starsängerin Anja Labandowsky so freundlich, unseren Vortrag durch die passende Musikeinlage „Sei kein Frosch“ zu begleiten.

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Prof. Martin Lescke, Lehrstuhl Institutionenökonomik der Univ. Bayreuth,

Quelle: http://www.vwl5.uni-bayreuth.de/de/index.html

sprach am 21.06.2012 im Hörsaal 11 des Informaticums der Universtät Passau als Mitglied der F. A. von Hayek-Gesellschaft e. V. für den Hayek-Club Passau zum Thema „Grenzen des Wachstums?“. Zur Podiums- und Publikumsdiskussion eingeladen hatte die Grüne Hochschulgruppe, die ihrerseits den Postwachstumsökonomen Prof. Dr. Niko Paech und den Rechtsanwalt Bernhard Fricke als Redner stellte. Die Diskussion verlief entsprechend dem Veranstaltungskonzept kontrovers. Während Peach Wachstum aus materialistischer Perspektive an physische Ressourcen gekoppelt sah und daher Rationierungen forderte („Jeder Mensch hat ein bestimmtes Budget.“), betonte Leschke den innovativen Charakter der Marktwirtschaft, der auf Grund unbegrenzter unternehmerischer Ideen immer mehr Wohlstand mittels immer weniger Ressourceneinsatz hervorbringe. Dort wo Kosten als sogenannte negative externe Effekte  nicht durch den Markt eingepreist seien, so Leschke, müsse es aus ordoliberaler Sicht Regeln geben, die die Einpreisung gewährleisten. Die Diskussion führte zur Frage, welche Institutionen überhaupt das Wissen und die Legitimation haben können, diese Kosten festzustellen, eine Entscheidung darüber legislativ zu fällen und diese durch Zwangsmittel dann exekutiv zu vollstrecken.

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Plakat-BulbFiction

Bildquelle: http://www.austrianfilm.at/bulb-fiction-presse

Die Vorführung des Films „bulb ficition“

fand am 07. Juli 2012 von 15:45 bis 18:30 Uhr im Clubraum 1 über der Mensa an der Universität Passau statt. Eine Zusammen-fassung aus der Veranstaltungseinladung: „Der Film wurde uns von unserem vorletzten Gast MdEP Holger Krahmer empfohlen. Er selbst wird im Film befragt. Der Film handelt über das Verbot der klassischen Glühbirne. Er informiert über die Lobbyinteressen, die dieses Verbot unter dem Vorwand vermeintlichen Klimaschutzes auf Kosten der Bürger durchsetzten. Es wird gezeigt, wie Gesetze in der EU durch sog. Komitologien und die EU-Kommission zustande kommen, bei denen das EU-Parlament, nationale Parlamente oder gar der Bürger als Individuum kaum oder keinerlei demokratische Kontrolle haben. Der Film zeigt auch, welche umwelt- und gesundheitsschädlichen Konsequenzen die Energie-Spar-Lampe, die als Ersatz für die Glühbirne dienen soll, u. a. wegen ihres Quecksilbergehalts hat. Eine empfehlenswerte Filmvorstellung der ARD-Sendung ttt findet man hier.“

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Günter Ederer: „Die CO2-Theorie – nur geniale Propaganda?“

Quelle: http://www.guenter-ederer.de/

Die Frage etwa, ob CO2-Ausstoß eine schädliche Wirkung auf das Klima hat und daher sanktioniert werden soll, ist umstritten. Sie führt allerdings – ohne experimentell und theoretisch belegt zu sein – zu drastischen wohlstandsmindernden Eingriffen in Eigentums- und Freiheitsrechte der Menschen. Davon wiederum profitieren nur wenige Lobbygruppen auf Kosten aller. Dies sieht auch unser Gast Günter Ederer so. Der in Deutschland wohl am meisten ausgezeichnete Wirtschaftsjournalist (Filme in u. a. ARD, ZDF und Autor zahlreicher Bücher)  deckte beispielsweise auf, dass 60 Prozent aller Vertreter im internationalen Welklimarat IPCC gar keine Wissenschaftler, sondern Bürokraten und Politiker sind. An dieser Stelle empfehlen wir sehr seine Kurzvita in Videoform. Über seinen Vortrag am 25.10.2012 an der Universität Passau entstand ein Bericht in der Passauer Neuen Presse sowie ein Interview im Campus Radio der Universität Passau.

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